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Umweltministerin Höfken betrachtet Forderung nach Lokalanästhesie bei der Ferkelkastration als Scheinlösung

Montag, Juli 9, 2018
Die Forderung des Bauern- und Winzerverbands nach dem sogenannten 4. Weg, einer Lokalanästhesie bei der Ferkelkastration, bezeichnet die Umweltministerin Ulrike Höfken als eine Scheinlösung. Diese sei den Bauern keine Hilfe, da es in Deutschland kein Tierarzneimittel gebe, das zugelassen ist. Eine Zulassung, für die der Bund verantwortlich ist, sei auch nicht absehbar. Tierärzte haben ebenfalls ihre Bedenken zu dem 4. Weg geäußert. „Anstatt sich auf die Immunkastration oder geeignete Betäubungsverfahren vorzubereiten, setzt die Branche auf Verfahren, die jenseits einer realistischen Umsetzungsmöglichkeit sind“, so Höfken. Die Umweltministerin sagte zum Abschluss: „Denn klar ist: Die rechtlichen und praktischen Voraussetzungen für den 4. Weg existieren in Deutschland nicht.“

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