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Resistente Keime sorgen für mehr Todesfälle in Europa

Dienstag, November 6, 2018
Eine Studie des European Centre for Disease Control and Prevention (ECDC) hat gezeigt, dass die Zahl der Todesfälle durch Antibiotika-resistente Keime in der EU gestiegen ist. So wuchs die Zahl der Todesfälle zwischen 2007 und 2015 von 25.000 auf 33.000 an. Allein im Jahr 2015 wurden mehr als 670.000 Infektionen mit Antibiotika-resistenten Keimen gezählt, von denen knapp ein Drittel in Italien lokalisiert waren. Dort starben 10.800 Personen an solch einer Infektion. Rund 54.500 Infektionen, von denen die meisten in Gesundheitseinrichtungen registriert wurden, und 2.363 Todesfälle sind währenddessen in Deutschland aufgetreten. Die Probleme in Südeuropa - und hier besonders in Griechenland und Italien – sind zudem größer als in Nordeuropa. Die Autoren gehen aber davon aus, dass hier rund die Hälfte dieser Infektionen vermieden werden könnte, wenn das Hygienemanagement in den Kliniken verbessert würde. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "The Lancet" publiziert.

The Lancet

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