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Klöckner und Andriukaitis sind sich einig in Tierschutzfragen

Montag, Juni 11, 2018
Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner (CDU) hat am vergangenen Donnerstag in Berlin mit EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis, verantwortlich für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, ein Gespräch über Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) und EU-weite Tiertransporte geführt. "Im Sinne des Tierwohls haben wir uns vor allem über den Tierschutz bei Transporten ausgetauscht. Ich glaube, die EU-Kommission kann viel tun, um die Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, Hürden für den Tierschutz bei Transporten von Tieren ins EU-Ausland abzubauen", so Klöckner. Zielführend können hier eine Harmonisierung von Transportstandards innerhalb der Welttiergesundheitsorganisation (OIE) sowie EU-weite Versorgungsstationen entlang der Transportstrecken sein. Lebendtiertransporte aus der EU in Drittländer mit dem Ziel der anschließenden Mast oder Schlachtung lehnte Klöckner entschieden ab. Einigkeit herrschte zwischen Klöckner und ihrem Gast auch hinsichtlich der Bekämpfung und Vorbeugung der ASP. Hier müssten alle Mitgliedstaaten ihren Beitrag leisten. "Deutschland setzt dabei bereits seit Längerem auf Präventionsmaßnahmen. Erst vorgestern haben wir im Kabinett ein neues Tierseuchengesetz verabschiedet, das es uns im Fall des Ausbruches erlaubt, schnell und ganz gezielt Maßnahmen zu ergreifen. Aber jeder Mitgliedstaat muss seiner Verantwortung nachkommen. Bei der Kommission sehe ich hier eine starke, koordinierende Rolle", so Klöckner.

BMEL

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