Tiergesundheit > Service > News > Erste ASP-Fälle bei Wildschweinen in Belgien

Erste ASP-Fälle bei Wildschweinen in Belgien

Freitag, September 14, 2018
In Belgien ist am Donnerstag, 13.9.2018, bei tot aufgefundenen Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Das gab das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bekannt. Die beiden Wildschweine wurden im Dreiländereck Belgien, Frankreich und Luxemburg rund 60 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt im Raum von Étalle aufgefunden. Man nehme die Situation sehr ernst, aber Deutschland sei gut vorbereitet, hieß es von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. "Die rechtlichen Instrumente liegen vor, um die Afrikanische Schweinepest zu bekämpfen. Bereits im Juni habe ich ein Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem die bestehenden Maßnahmen ergänzt werden und ein Ausbruch der ASP bei Wildschweinen noch effektiver bekämpft werden kann." Der Prävention und der Aufklärung kommen jedoch im Moment die größte Bedeutung zu, denn es sind vor allem Menschen, die einer Seuchenverbreitung Vorschub leisten, indem sie zum Beispiel Speisereste mit ASP-kontaminierten Schweinefleischerzeugnissen unachtsam entsorgen. Dadurch stellen sie eine Infektionsquelle für Wildschweine dar. Aber auch die Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben müssten nur strikt und ohne Ausnahme eingehalten werden! Die Jagdausübungsberechtigten sind aufgefordert, verendet aufgefundene Wildschweine den jeweils zuständigen Behörde anzuzeigen, um eine entsprechende Untersuchung sicherzustellen.

BMEL

News Übersicht

Tierarzt
mehr Infos

Landwirt
mehr Infos

Tierhalter
mehr Infos