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Im vergangenen hat der Export von Schweinen und Ferkeln aus Deutschland wieder zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr sind 3 % mehr Schweine und Ferkel ausgeführt worden. Im ersten Quartal 2017 hat sich dieser Trend noch einmal deutlich gesteigert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2017 legte der Export um 26 % zu. Rund 60 % der exportierten Tiere gehen nach Österreich, Rumänien und vor allem Ungarn.

topagrar.de
Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten hat anlässlich der bevorstehenden Agrarministerkonferenz der Bundesländer ein Konzept zur Produktkennzeichnung hinsichtlich der Tierhaltung bei Fleisch-, Milch- und Eiprodukten vorgestellt. Die Tierschutzorganisation ist überzeugt, dass sich eine solche Kennzeichnung auch auf das Konsumverhalten der Verbraucher auswirken würde, da die Mehrheit dann zu Produkten von artgerechter gehaltenen Tieren greifen würden. Wichtig für die Verbraucher sei dafür mehr Transparenz. Das vorgestellte Konzept grenzt die einzelnen Stufen gut voneinander ab. Die niedrigste Stufe 3 entspricht dabei dem gesetzlichen Mindeststandard. In Stufe 2 haben die Tiere deutlich mehr Platz und Einstreu zur Verfügung. Bei Stufe 1 wird den Tieren Auslauf im Freien bzw. Grünauslauf gewährt. Stufe 0 entspricht dann den Standards der ökologischen Tierhaltung.

Vier Pfoten
Aktuell genießen die Menschen das für den April ungewöhnlich warme Wetter. Aber dabei muss man unbedingt wie jedes Jahr, wenn es warm wird, daran denken, dass Autos zu Hitzefallen für Hunde werden können. Denn in einem geparkten Fahrzeug, das auch noch der Sonne ausgesetzt ist, können schnell sehr hohe Temperaturen entstehen, was wiederum für Tiere, die im Auto verbleiben, im schlimmsten Fall tödlich sein kann. Baden-Württembergs Tierschutzbeauftragte Dr. Julia Stubenbord appelliert deshalb an Hundehalter, ihre Tiere nicht alleine im Fahrzeug zurückzulassen. Sie verweist auch darauf, dass mittlerweile viele Geschäfte bei hohen Temperaturen anbieten, dass der Hund mit in das Geschäft genommen werden darf.

MLR Baden-Württemberg
In den ersten zwei Monaten des Jahres 2018 sind die Exporte von Milchprodukten aus der EU in Drittländer zum Teil sehr deutlich gestiegen, während die Importe stark zurückgingen. Besonders stark war das Exportwachstum bei Butter, wie AMI berichtet. Hier wurde ein Drittel mehr exportiert als im gleichen Zeitraum 2017. Mit 12 bzw. 14 Prozent stiegen auch die Exporte von Magermilch- und Molkenpulver kräftig an, während der Käseexport nur moderat um drei Prozent anstieg. Die Importe aus Drittländern gingen dagegen um 20 Prozent zurück. Besonders dramatisch betraf dies Neuseeland, denn hier brachen die Importe um die Hälfte ein.

AMI
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat in 25 Mitgliedsstaaten unter mehr als 6.200 Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie diese über potenzielle neue Risiken im Bereich der Lebensmittelsicherheit informiert werden wollen. Ein erstes Ergebnis der Umfrage war, dass sich die Verbraucher eigentlich mehr um die bekannten als die noch nicht bekannten und neuen Risiken sorgen. Treten dann neue Risiken auf, wollen die Verbraucher bereits möglichst frühzeitig informiert werden. Dies trifft auch dann zu, wenn noch Unsicherheiten zu dem jeweiligen Thema bestehen. Als wichtige Informationsquellen wurden die Internetseiten der zuständigen nationalen Behörden genannt. Aber auch die Information über traditionelle Medien wie Zeitungen und das Fernsehen sind von Bedeutung. Bei jüngeren Personen besitzen auch die Social-Media-Seiten sowie die Webseiten der EU-Behörden große Bedeutung.

EFSA
In der Frage, ob der Wolf in Deutschland wieder bejagt werden sollte und ob dies die Situation der Weidetierhalter verbessern würde, sind Experten sich nicht einig. Dies wurde in einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Deutschen Bundestag deutlich. Eberhard Hartelt vom Deutschen Bauernverband sieht den Wolf zu Beginn des Jahres 2018 mit über 1.000 Tieren in Deutschland in einem günstigen Erhaltungszustand. Er fordert ein Wolfsmanagement, da es nicht länger einen uneingeschränkten Freilandversuch zugunsten des Wolfes geben dürfe. Auch Helmut Damman-Tamke vom Deutschen Jagdverband sieht eine Überführung des Wolfes in das Jagdrecht angesichts des guten Zustandes der Wolfspopulation nicht als problematisch an. Er verweist zudem darauf, dass dies nicht automatisch zu einer Bejagung führen würde. Ilka Reinhardt vom LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung meint dagegen, dass eine Bejagung der Wölfe den Schafhaltern gar nicht helfen würde. Stattdessen müsse man von Ländern wie Polen oder Spanien, in denen der Wolf nie verschwunden war, lernen. Das Wichtigste sei hierbei der Herdenschutz und hier bestehe in Deutschland noch Nachholbedarf. Prof. Dr. Wolfgang Köck vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sieht den Erhaltungszustand des Wolfes in Deutschland noch nicht als günstig. Dafür müssten in Deutschland rund 1.000 erwachsene Tiere vorkommen. Aktuell sind es aber erst 150. Werner Gerhards vom Verein Sicherheit und Artenschutz dagegen sieht mindestens 1.050 Tiere in Deutschland und fordert die Einführung von Wolfstreibjagden, bei denen die Tiere nicht geschossen sondern nur erschreckt würden. Von der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde und vom Bundesverband Berufsschäfer wird dagegen die Weidetierprämie befürwortet, die es den Haltern auch erlauben würde, mehr in den Herdenschutz zu investieren.

Deutscher Bundestag
Von den weltweit rund 12 Millionen Hengsten stammen fast alle von einem einzigen Vorfahren aus der Eisenzeit ab. Dies zeigt eine internationale Studie, die unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin und der Universität Potsdam durchgeführt wurde. Es war bereits bekannt, dass es viele Stuten-, aber nur sehr wenige Hengstlinien gibt. Mit der aktuellen Studie konnte gezeigt werden, dass das Verschwinden der meisten Hengstlinien auf künstliche Selektion im Rahmen der Pferdezucht zurückzuführen ist. Verantwortlich für die Einengung der Zuchtlinien dürften die Züchter im Römischen Reich gewesen sein, die erkannten, dass man bei der Fokussierung der Zucht auf männliche Tiere einen schnelleren Fortschritt erreichen kann. Über die Zeit setzte sich eine Hengstlinie durch und dadurch verlor das Y- Chromosom der Hauspferde einen Großteil seiner genetischen Variabilität. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reichs wirkte die in dieser Zeit erfolgte Fixierung auf eine Hengstlinie bis in die heutige Zeit fort.

idw
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Europa in der Wildschweinpopulation weiter aus. Besonders viele Fälle sind in März und April dieses Jahres mit mehr als 60 Fällen bei Wildschweinen in Polen festgestellt worden. Das ist der Webseite der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) zu entnehmen. Betroffen waren dabei vor allem die Grenzregionen im Osten Polens. Aber auch in Masuren im Grenzgebiet zur russischen Enklave Kaliningrad sowie im Zentrum Polens westlich von Warschau wurden Fälle bei Wildschweinen nachgewiesen. Insgesamt wurden in den ersten 14 Wochen des laufenden Jahres in der Europäischen Union sowie der Ukraine 2.138 Fälle der ASP nachgeweisen. Diese splitten sich in 2.108 Fällen Wildschweine und 30 Hausschweinehaltungen auf.

OIE
An den Küsten Neuseelands findet ein Massensterben von Zwergpinguinen statt. Seit Beginn des Jahres sind dort - zumeist an der Ostküste Neuseelands - mehrer Tausende Zwergpinguine angespült worden. Eine mögliche Ursache für das Phänomen könnten steigende Wassertemperaturen sein. Diese könnten dazu führen, dass für die Tiere die Nahrungszufuhr unterbrochen wird. Allerdings verwies Pinguin- Forscher Graeme Taylor auch darauf, dass ein solches Massensterben immer wieder im Abstand von einigen Jahrzehnten vorkommt. Zuletzt wurde ein ähnliches Phänomen vor zwanzig Jahren beobachtet. Taylor erläuterte, dass in der letzten Brutperiode das Meer relativ kalt war, was dann zu einem üppigen Nahrungsangebot geführt hat. Ein plötzlicher Anstieg der Wassertemperaturen könnte dann das Gegenteil bewirkt haben. Bei den verstorbenen Tieren konnte beobachtet werden, dass viele keine ausreichenden Fettreserven mehr besaßen.

Schweizerbauer
Das Weißnasensyndrom, das durch einen Pilz ausgelöst wird, hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als sechs Millionen Fledermäuse in Nordamerika das Leben gekostet. Die Tiere sind in ihren Winterquartieren an der Erkrankung verstorben. Auch in Europa ist der Pilz Pseudogymnoascus destructans aktiv. Allerdings sind hier nach Untersuchungen der Ernst- Moritz-Arndt-Universität Greifswald die Sterberaten deutlich geringer. Die Forscher vermuten, dass sich die europäischen Fledermäuse bereits seit langer Zeit an den Pilz angepasst haben. Dann könnte der Pilz nach Nordamerika gelangt sein und dort auf eine unvorbereitete Population getroffen sein. Erstmals wurde der Pilz im Winter 2006 in der nähe von New York entdeckt. In den folgenden zehn Jahren verbreitete er sich über den halben nordamerikanischen Kontinent. Dies hatte dramatische Folgen, denn in machen Regionen sind bestimmte Fledermausarten mittlerweile deswegen ausgestorben. Untersuchungen von Fledermäusen in Europa in ihren Winterquartieren zeigten, dass die Sterblichkeit von Fledermäusen hier recht gering ist und nicht auf das Weißnasensyndrom zurückzuführen ist. Marcus Fritze, Mitautor der jüngst veröffentlichten Studie, erklärt: „Aufgrund unserer Forschungsergebnisse vermuten wir, dass der Pilz versehentlich durch den Menschen von Europa nach Nordamerika verschleppt wurde.“ Er verweist dabei auf Studien, die bereits gezeigt haben, dass der nordamerikanische dem europäischen Pilz genetisch sehr ähnlich ist, aber recht unterschiedlich zu asiatischen Isolaten. „Basierend auf unseren genetischen Studien gehen wir davon aus, dass der Weißnasen-Pilz schon sehr lange in Europa sein muss“, sagt Dr. Sebastien Puechmaille vom Zoologischen Institut in Greifswald. Zusammen mit Kollegen und Forschern aus ganz Europa sowie mit ehrenamtlichen Fledermaus- und Naturschützern haben die Wissenschaftler infizierte Fledermäuse beprobt, um mit Hilfe genomischer Daten zu erforschen, wann und aus welcher Region der Pilz nach Nordamerika verschleppt wurde und wie es dazu kommen konnte. Ziel ist, Strategien und Empfehlungen zu entwickeln, mit deren Hilfe möglichst verhindert werden kann, dass sich solche Wildtierkrankheiten weltweit verbreiten und dramatisches Massensterben in Tierpopulationen auslösen.

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

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