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Die Universität Hohenheim unterstützt die sogenannte Immunokastration als beste Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration. Hierbei ähneln Ferkel nach zweimaliger Behandlung bei der Schlachtung vor- pubertären Tieren. Derzeit wird diese Methode noch selten angewandt, weshalb die Universität seit einem Jahr ein europaweites Forschungsprojekt zur Optimierung und Etablierung dieser Kastration koordiniert. Das Projekt wird mit einer Förderung von rund 1,3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt. Die Methode ist bereits seit 15 Jahren zugelassen, wird in Deutschland jedoch nur selten angewendet. Nach Prof. Dr. Volker Stefanski, einem Experten für Schweine an der Universität Hohenheim, nimmt das Problembewusstsein in Europa aber derzeit zu. So ist eine Kastration unter Vollnarkose eine teure Angelegenheit, und manche Tiere sprechen auf die Gasnarkose nicht ausreichend an. Die alternative Lokalanästhesie ist schmerzhaft ist und auch für Tierärzte nicht einfach durchführbar. Dahingegen ist die Immunokastration kostengünstig und selbst vom Landwirt anwendbar. Eine Ebermast ohne Durchführung einer Kastration der Tiere ist aufgrund des möglichen Ebergeruchs als auch der erhöhten Aggression von Ebern problematisch.

idw
Vor kurzem wurde in Nordrhein-Westfalen die Verunreinigung von Futtermitteln durch nicht-dioxinähnliche PCBs aufgrund von Lackabsplitterungen in Lagerbehältern des Herstellers festgestellt. Nun konnten 41 betroffene Tierhalter ausgemacht werden, welche das kontaminierte Futter erhielten. Dabei handelt es sich laut des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) um geflügelhaltende Betriebe. Die Kreisordnungsbehörden ließen bereits Proben von Eiern, Fleisch und Futter analysieren. Derzeit werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Das LANUV entnimmt aktuell zehn zusätzliche Futtermittelproben, deren Analyse noch ausssteht. Nach ersten Ergebnissen wurden bereits größere Mengen Futtermittel und Schlachttierkörper beseitigt, es besteht jedoch keine akute gesundheitliche Gefährdung.

LANUV Nordrhein-Westfalen
Erneut wurde vom Deutschen Tierschutzbund seine Kritik am Gesetzentwurf zur Verlängerung der Übergangsfrist bis zur Abschaffung der betäubungslosen Ferkelkastration betont. Zumindest die im Koalitionsvertrag enthaltenen Tierschutzpunkte sollen endlich umgesetzt werden, wenn man schon die betäubungslose Ferkelkastration zwei weitere Jahre zuließe. So sind weder das Schließen der Lücken in den Haltungsnormen im Tierschutzrecht noch ein bundeseinheitliches Prüf- und Zulassungsverfahren für Tierhaltungssysteme oder*der Ausstieg an nicht-kurativen Eingriffen an Tieren in dem aktuellen Entwurf enthalten. Thomas Schröder, der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, kritisiert: „Der Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD sieht mit der Verlängerung der unbetäubten Ferkelkastration lediglich eine Verschlechterung des Tierschutzgesetzes vor. Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Verbesserungen im Tierschutz werden im vorliegenden Gesetzentwurf vollständig ausgespart. Für eine Koalition, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, Deutschland solle beim Tierschutz eine Spitzenposition einnehmen, ist das nicht nur schlicht blamabel. Es verstößt gegen das Staatsziel Tierschutz und macht die eigene Koalitionsvereinbarung zur Makulatur“.

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Ein aus der amerikanischen Baumwanze Podisus maculiventris isoliertes und natürlich vorkommendes Antibiotikum könnte als Vorlage zur Entwicklung einer neuen Wirkstoffklasse führen. Dieses Thanatin genannte Antibiotikum hat die Fähigkeit, den Aufbau der Zellwand gramnegativer Bakterien wie z.B. E. coli zu unterbinden. Dabei nutzt dieser Wirkstoff einen Weg, der bisher nicht bekannt war und von Forschern aus der Schweiz jetzt entschlüsselt werden konnte. Die Zellwand von gramnegativen Bakterien besteht aus zwei Zellmembranen, wobei die äußere Membran eine wichtige Schutzfunktion für die Zelle darstellt und aus Lipopolysacchariden besteht. Ohne diese ist die Zelle nicht lebensfähig. Und genau hier setzt Thanatin an. Es verhindert den Transport dieser Lipopolysaccharide zur Zellmembran, so dass die Membran zusammenbricht und die Zelle abstirbt. "Dieser Wirkmechanismus ist bisher beispiellos und öffnet neue Perspektiven für die Entwicklung zukünftiger Antibiotika-Klassen gegen gefährliche Keime", erklärt John A. Robinson vom Institut für Chemie der Universität Zürich, "Das Ergebnis zeigt erstmals die Möglichkeit auf, die Protein- Protein-Wechselwirkungen in der bakteriellen Zelle mit geeigneten Substanzen gezielt zu hemmen."

Universität Zürich
Wie die Stadt Oldenburg mitteilte, wurde nun ein Rinderschlachthof wegen des Verdachts auf Tierschutzverstößen geschlossen. Es ist zu dem jetzigen Zeitpunkt jedoch noch keine eindeutige Identifizierung von Verstößen gegen das Tierschutzrecht festgestellt worden. Auf Videomaterial konnten demnach auch drei städtische Amtstierärzte erkannt werden. Diese sollen zu dem Vorgang befragt werden.

Oldenburg (Niedersachsen)
In Deutschland ist die Zahl der geschlachteten Schweine in den ersten neun Monaten diesen Jahres gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum deutlich gesunken. Dies berichtet "SUS online" unter Berufung auf vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes (destatis). Demnach wurden von Januar bis September 42,36 Millionen Schweine in Deutschland geschlachtet. Dies entspricht einem Rückgang um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Schweinefleischerzeugung sank gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent auf nur noch knapp vier Millionen Tonnen.

SUS online

Leipzig richtet IPVS und ESPHM in 2022 aus

Mittwoch, 14. November 2018
Die beiden international renommiertesten Kongresse für Schweineveterinärmedizin, International Pig Veterinary Society Congress (IPVS) sowie das European Symposium of Porcine Health Management (ESPHM) werden als eine gemeinsame Veranstaltung vom 21. bis 24. Juni 2022 im Congress Center Leipzig stattfinden. Gerade hat die Leipziger Messe zusammen mit der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig die Ausschreibung gewonnen. Abwechselnd in Amerika, Asien oder Europa findet der IPVS alle zwei Jahre statt. Das ESPHM wird durch das European College of Porcine Health Management und die European Association of Porcine Health Management jährlich in Europa organisiert. Prof. Johannes Kauffold, Leiter der Kongressorganisation von Seiten der Leipziger Universität, äußerte sich erfreut: "Ich bin schon seit einigen Jahren Programmverantwortlicher des Themenschwerpunktes 'Schwein' beim Leipziger Tierärztekongress und freue mich darauf, die gute Zusammenarbeit mit der Leipziger Messe nun auch beim IPVS/ESPHM fortzusetzen.“ Er wird für beide Veranstaltungen die Kongresspräsidentschaft übernehmen. Der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner, erklärte weiter: "Mit dem IPVS/ESPHM richten wir die nunmehr dritte Veranstaltung im tiermedizinischen Bereich aus. Das hebt nicht nur Leipzig als idealen Standort für internationale Messen und Kongresse hervor, sondern vor allem unsere Kompetenz als Veranstalter in diesem Themenfeld." Insgesamt werden zu der gemeinsamen Veranstaltung mehr als 3.000 Veterinärmediziner im Congress Center Leipzig erwartet. Begleitend zum Kongress ist eine Industrieausstellung geplant.

Leipziger Messe
IPVS
Forscher und Forscherinnen der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) präsentieren auf der in Hannover stattfindenden EuroTier 2018 drei verschiedene Projekte zum Thema Tierschutz in der Nutztierhaltung. Die Abteilung Fischkrankheiten und Fischhaltung, die Klinik für Rinder, die Außenstelle für Epidemiologie und das Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie werden über tierschutzgerechte Betäubung und Tötung von Fischen, die Gesunderhaltung und das Wohlbefinden von Schweinebeständen mit dem Schwerpunkt Tränkwasserhygiene informieren. Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Probennahme zur Beurteilung der Tiergesundheit. Am TiHo-Stand in Halle 26 (Stand A20) beantworten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Abteilung dazu Fragen und verteilen Infomaterialien.

TiHo Hannover

Berliner Plakataktion gegen Qualzucht

Mittwoch, 14. November 2018
Mit einer Plakataktion unter dem Motto „umdenken-tierzuliebe“, die vom 13. - 22. November in Berlin durchgeführt wird, möchte die Landestierärztekammer Berlin gegen Qualzuchten ein Zeichen setzen. Die Aktion wird begleitet von einer Pressekonferenz und einem Beitrag des Rundfunk Berlin Brandenburg am heutigen Mittwoch. Um Tierhalter über die Problematik der Qualzuchten zu informieren und potentielle Käufer zu sensibilisieren, werden in ganz Berlin in dem Aktionszeitraum mit Großplakaten und Flyern hängen. Denn viele Tierhalter und Tierfreunde sind sich des Problems und des Leids extrem überzüchteter Heimtiere nicht bewusst. Flyer, Postkarten und Aufkleber, um sie an öffentlichen Orten oder in der Praxis auszulegen, sind über die LTK Berlin zu bestellen.

LTK Berlin
In Deutschland sind seit dem Jahr 2000 insgesamt 35 Wölfe illegal getötet worden, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema Wilderei in Deutschland hervorgeht. In diesem Jahr wurden demnach bereits acht Tiere illegal getötet, während es im Jahr 2017 vier und im Jahr 2016 fünf Tiere waren. Die meisten illegalen Wolftötungen erfolgten mit zwölf Stück in Brandenburg, gefolgt von Sachsen mit acht und Niedersachsen mit sieben Tieren.

Deutscher Bundestag

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