Tiergesundheit > Service > News

IDT Tiergesundheit News

Schnell, aktuell, zielgerichtet - Ausgewählte News der IDT speziell auf Sie abgestimmt!

Stets auf dem aktuellsten Stand zu sein ist notwendig, auch im Bereich der Tiermedizin und der Tiergesundheit.

Wir, die IDT Biologika, stellen Tierärztinnen und Tierärzten daher täglich kostenfrei und schneller als viele andere, die aktuellsten News aus verschiedensten Themenfeldern der Tiergesundheit aufbereitet zur Verfügung.

Es ist ganz einfach:

Auf den untenstehenden Link klicken ,Name und E-Mail Adresse eintragen, Themenfelder auswählen und Absenden!

Am nächsten Tag erhalten Sie bereits Ihre ersten spezifizierten Neuigkeiten aus der Welt der Tiermedizin und der Tiergesundheit!

Probieren Sie es aus, es lohnt sich!

Umweltbewusste Verbraucher tun sich mit dem Verzehr von Thunfisch schwer, da zu viele Bestände überfischt sind oder die Fangmethoden die Meeresumwelt schädigen. Da hilft auch das Nachhaltigkeitslabel MSC nichts. Es steht für zertifizierte nachhaltige Fischerei. Doch MSC will jetzt eine spanische Thunfisch-Fischerei zertifizieren, die mit fragwürdigen Methoden wie Lockbojen arbeitet. Unter diesen versammeln sich Thunfische verschiedener Arten, aber auch Haie, Schildkröten und viele andere Meerestiere, die die Fischer dann in einem großen Netz einkesseln. "Wegen ihrer Auswirkungen auf die Meeresumwelt halten wir diese Thunfisch-Fischerei für derzeit nicht zertifizierbar. Es landet massenhaft Gelbflossenthun als Beifang im Netz, was den bereits überfischten Bestand weiter schwächt", so der WWF Meeresbiologe Georg Scattolin. "Der WWF ist besorgt, da die Fischerei mit einem vereinfachten MSC-Verfahren zertifiziert wird, das der Komplexität der Fischerei nicht gerecht wird." Daher hat der WWF nun offiziell Einspruch gegen die Zertifizierung eingelegt und den MSC aufgefordert, darauf zu achten, dass sein Standard strikt umgesetzt und sein Versprechen für Nachhaltigkeit gehalten wird.

WWF
Nach dem Bundesrat hat auch die Bundesregierung der umstrittenen Novelle der Tierärztlichen Hausapothekenverordnung (TÄHAV) zugestimmt. Der Bundesrat hatte an dem ursprünglichen Entwurf der Bundesregierung noch einige Änderungen vorgenommen, denen das Bundeskabinett zugestimmt hat, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mitteilt. Die umstrittenen Änderungen sollen laut Ansicht des Gesetzgebers dazu beitragen, die weitere Entstehung von Antibiotikaresistenzen zu verhindern. Zu den Änderungen gehört das Verbot der Umwidmung von sogenannten Reserveantibiotika, die für den Einsatz beim Menschen von besonderer Bedeutung sind. Hier weichen allerdings die in der Verordnung genannten Wirkstoffe von der Liste der WHO ab. Zudem wird die Pflicht zur Erstellung eines Antibiogramms eingeführt. In bestimmten Fällen muss der Tierarzt dann eine Empfindlichkeitsprüfung von Erregern durchführen.

BMEL
Die Hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz hat die Förderbescheide für landwirtschaftliche Projekte, die durch Innovationen und Zusammenarbeit fortschrittliche Ideen entwickeln und erproben, an die Gewinner überreicht. „Auch der ländliche Raum braucht neue, kreative und sogar unkonventionelle Ideen, damit landwirtschaftliche Betriebe wirtschaftlich erfolgreich bleiben. Dabei stehen die Vernetzung von verschiedenen Akteurinnen und Akteure und der Wissenstransfer im Fokus“, sagte Hinz am Donnerstag bei der Übergabe in Wiesbaden. Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt sechs sogenannten „Operationellen Gruppen“ (OG) erhielten Bewilligungsbescheide für Fördersummen von insgesamt 1,6 Millionen Euro. „Neben der wirtschaftlichen Förderung des ländlichen Raums geht es dabei auch um den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt und den Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Klimawandelanpassung stellen“, so Hinz weiter. Seit 2015 konnten bereits zehn Vorhaben bewilligt werden.

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Nachdem die EU die Bestimmungen und Regelungen von Transporten von Nutztieren in Drittländer in der vergangenen Woche als auseichend und nicht zu beanstanden beurteilt hat, will sich nun Deutschland für mehr Schutz von Transporttieren einsetzen. Dies erklärte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD. Demnach sollen die Transportzeiten weiter begrenzt, die Vorgaben zum Platzangebot konkretisiert sowie die behördlichen Kontrollmöglichkeiten verbessert werden. Zudem teilte die Bundesregierung mit, die Türkei habe eine Verbesserung der Tiere an der bulgarisch-türkischen Grenzen durch neue Bauten angeregt. Demnach sollen sowohl an der Grenze als auch im Landesinneren der Türkei Versorgungsstationen für die Tiertransporte errichtet werden. Weiterhin sollten Drittländer beim Ausbau leistungsfähiger Tierbestände unterstützt werden, um so ebenfalls die Notwendigkeit des Exports lebender Tiere zu reduzieren. In jedem Falle sind Fleischausfuhren denen von lebenden Tieren vorzuziehen.

Deutscher Bundestag
Das Bundeskabinett hat der Verordnung zur Änderung der Schweinepest-Verordnung und der Verordnung über die Jagdzeiten zugestimmt. Fortan besteht für Wildschweine damit keine Schonzeit mehr. Dies soll eine intensivere Bejagung der Wildschweine ermöglichen und das weitere Anwachsen der Population verhindern bzw. den Bestand reduzieren. "Mit der vorgelegten Änderung der Schweinepest-Verordnung haben wir ein effizientes Instrumentarium, um der Schweinepest wirkungsvoll zu begegnen. Mein Ziel ist es, durch gemeinsame Koordinierung und gezielte Maßnahmen für größtmögliche Sicherheit zu sorgen," so der geschäftsführende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Die Verordnung wird jetzt dem Bundesrat zugeleitet. Weiterhin wurde beschlossen, die Maßnahmen bezüglich der Klassischen Schweinepest und der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen trennen. Zudem werden weitere Regelungen zu Reinigung und Desinfektion von Transportfahrzeugen getroffen und auch die Kennzeichnung und Beprobung erlegter und verendeter Wildschweine wird neu geregelt.

BMEL
In einem aktuellen Interview fordert die Geschäftsführerin des Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V. (BfT), Dr. Sabine Schüller, ein innovationsfreundliches Umfeld und verhältnismäßige Rechtsvorschriften. Dies ist für die Entwicklung der Tiergesundheitsindustrie von großer Bedeutung. In dem Interview spricht Schüller über die Novellierung der europäischen Tierarzneimittelgestzgebung. Nachdem hier lange beraten wurde, befinden sich jetzt die eurpäischen Institutionen in den Verhandlungen. Schüller verwies darauf, dass man auch in dieser Phase Parlament, Rat und Kommission als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht. AnimalhealthEurope und die nationalen Verbände haben sich im Vorfeld des Trilog-Prozesses an Abgeordnete und die Repräsentanten der Mitgliedsstaaten in Brüssel gewandt, um wesentliche Aspekte aus Sicht der Industrie hervorzuheben. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Innovationen sowie wissenschaftsbasierte und verhältnismäßige Rechtsvorschriften. Gleichzeitig wird eine gute Verfügbarkeit eines breiten Spektrums an Tierarzneimitteln in der gesamten Europäischen Union angestrebt. Zudem liegt es im Interesse der Industrie, dass der bürokratische Aufwand im Rahmen der Zulassung verringert wird. Auch das Ziel, die Gefahr von Antibiotika- Resistenzen zu minimieren, wird von der Industrie unterstützt. Ebenso hält man die Entkoppelung der Vorschriften für Human- und Tierarzneimittel für einen richtigen Schritt. Durch eine sich verändernde Gesetzgebung sieht Schüller keine Änderung des Stellenwerts von Tierarzneimitteln, da Nutz- und Hobbytiere einen hohen gesellschaftlichen Nutzen besitzen.

Bundesverband für Tiergesundheit e. V.
Aktuell ist es noch recht kalt, doch werden die Temperaturen demnächst sicher wieder ansteigen. Und das wird dann die Zecken auf den Plan rufen. Denn ab sieben Grad Celsius beginnen für Zecken bereits die idealen Bedingungen und sie werden sich auf die Suche nach der ersten Blutmahlzeit begeben. Gefahren lauern dabei für Hund und Katze, die beliebte Wirtstiere der Zecken sind. Dabei ist in der Regel nicht der Blutverlust das Problem. Dieser ist nur gering und verursacht keinerlei Schäden. Problematisch ist, dass die Zecken gefährliche Infektionserreger auf Mensch und Tier übertragen können. Zu den bekannten Krankheiten, die von Zecken auf unsere Haustiere übertragen werden können, gehören die Borreliose und die Babesiose, die umgangssprachlich auch als Hundemalaria bezeichnet wird. In unseren Breiten sind besonders zwei Zeckenarten als Vektoren für Krankheitserreger von Bedeutung - der Gemeine Holzbock und die Auwaldzecke. Die Braune Hundezecke ist dagegen im Mittelmeerraum zuhause und kommt als Freilandzecke in unseren Breiten nicht vor. Grundsätzlich sollten Hund und Katze nach dem Aufenthalt im Freien nach Zecken abgesucht werden, damit diese entfernt werden, bevor sie Krankheiten auf die Tiere übertragen können. Daneben ist am sichersten, die Tiere mit einem zugelassenen Tierarzneimittel vor Zecken zu schützen. Hierzu stehen für Hund und Katze verschiedene zugelassene Präparate zur Verfügung. In der Tierarztpraxis erhalten Hunde- und Katzenhalter kompetente Beratung darüber, wie und mit welchen Mitteln sie ihr Tier am besten schützen können.

Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
BEEsharing setzt sich mit einem Crowdfunding-Projekt gegen das Bienensterben ein und sammelt auf diesem Wege Geld für Bienenbildungscontainer am Hamburger Großmarkt. "Wir können die Bienen nicht auf der ganzen Welt retten, aber in Hamburg damit anfangen!", erklärt BEEsharing. In diesem Bienenbildungscontainer sollen sich die Hamburger darüber informieren können, wie ein Bienenstaat funktioniert, ob die Imkerei in der Großstadt möglich ist und was jeder einzelne tun kann, um den Bienen zu helfen. Zudem soll der ehemalige Schiffscontainer auch das neue Zuhause von 20 Bienenvölkern werden, in denen zusammen etwa eine Million Bienen leben werden. "Wir möchten mit unserem Bienencontainer zeigen, wie diese moderne Form der Imkerei funktioniert und was jeder einzelne tun kann, um Bienen im eigenen Umfeld zu unterstützen", ergänzt Nils Gerber, einer der Gründer des Netzwerks www.beesharing.eu. Das 2014 gegründete Netzwerk will gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen in der Imkerei und in der Landwirtschaft entwickeln. Eine dieser Herausforderung ist nach wie vor das Bienensterben. Der Rückgang der Völker gefährdet die Artenvielfalt. Und stellt auch die heimische Landwirtschaft vor ein großes Problem. Denn Bienen spielen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Obst und Gemüse. Für die Finanzierung und den Unterhalt des Containers hat BEEsharing eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die bis zum 28. März 2018 läuft. Das Ziel ist es, 30.000 Euro für das Projekt einzusammeln. Für die Unterstützer gibt es eine Reihe von interessanten Goodies. Darunter einen Gutschein für den Workshop "Make your own honey!". Hierbei können Teilnehmer live erleben, wie Honig produziert wird und ihre eigenen Mischungen kreieren. Das Event findet in der Hamburger Loftküche statt und kann auch außerhalb der Aktion von Gruppen gebucht werden.

BEEsharing
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die 14 nominierten Projekte gegen Lebensmittelverschwendung 2018 bekanntgegeben, die im Wettbewerb Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung 2018 eingereicht worden sind. Alle nominierten und eingereichten Projekte haben die Reduzierung von Lebensmittelabfällen zum Ziel, die die Welternährungsorganisation WHO bis 2030 um die Hälfte verringern möchte. Das BMEL verleiht den Bundespreis bereits zum dritten Mal. Die Preisträger in den einzelnen Kategorien werden am 5. April 2018 in Berlin bekanntgegeben.

Zu gut für die Tonne - Bundespreis
Anfang Februar 2018 war das Bovine Herpesvirus vom Typ 1 (BHV1) auf vier Betrieben in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Mittlerweile sind die Beprobungen und Untersuchungen der umliegenden Stallungen abgeschlossen. Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90 / Die Grünen) zeigte sich erleichtert, dass alle Untersuchungen auf das Virus kein positives Ergebnis erbrachten. Insgesamt sind rund 1.800 Rinder von den Ausbrüchen in den Landkreisen Rendsburg-Eckernförde und Stormarn tierseuchenrechtlich betroffen. Rund die Hälfte der 1.800 Tiere sind mittlerweile geschlachtet worden. Außerdem hat das Land Schleswig-Holstein die Kontrolluntersuchungen auf BHV1 intensiviert. Derzeit werden Betriebe mit einem erhöhten Risiko für eine BHV1-Infektion über die regulär stattfindenden Kontrolluntersuchungen hinaus engmaschiger überwacht. Ebenfalls bisher ohne Befund.

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein

Tierarzt
mehr Infos

Landwirt
mehr Infos

Tierhalter
mehr Infos