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Besonders beliebte Hunde- und Katzenrassen wie beispielsweise Mops, französische Bulldogge oder Perserkatzen und Exotic Shorthair zählen aufgrund züchterischer Merkmale zu den sogenannten Qualzuchten. Gleichzeitig erfreuen sich aber gerade diese Rassen bei den Tierhaltern besonders großer Beliebtheit. Nicht zu letzt, da viele Tierhalter sich nicht bewusst sind, dass die Kurznasigkeit dieser Rassen für die Tiere ein Problem darstellt, ganz besonders im Sommer bei hohen Außentemperaturen. Denn da geht den Tieren buchstäblich die Luft aus. Mit einer Kampagne gegen kurzköpfige Hunde will die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) Tierhalter nun für die Problematik der Qualzuchten sensibilieren. Die GST hat 2018 unter anderem an den Schweizerischen Tierärztetagen in Basel eine Podiumsdiskussion zum Tierschutz durchgeführt. Sie plant zudem zusammen mit der Vereinigung der Schweizer Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte (VSKT) und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) im Frühjahr 2019 eine Tagung rund um dieses Thema. Auch die Deutsche Bundestieräztekammer hat zu diesem Thema eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die Politik und Gesellschaft dieses Thema näher bringen soll.

GST
Wegen offener Fragen zur Umsetzung der EU-Versuchstierrichtlinie hat die EU-Kommission gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Landwirtschftsministerin Julia Klöckner (CDU) erklärte, es sei die ethische Pflicht der Bundesregierung, die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen zu beschleunigen. Entsprechende bestehende Mängel müssten behoben werden. Klöckner kündigte eine intensive Prüfung der Sachlage an. "Mein Ministerium setzt sich schon seit langem dafür ein, die Zahl der Versuchstiere auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren. So initiiert und unterstützt mein Ministerium beispielsweise verschiedene Projekte, die zum Ziel haben, Tierversuche möglichst schnell durch alternative Methoden zu ersetzen. Dazu gehören unter anderem die Errichtung und der Betrieb des Deutschen Zentrums zum Schutz von Versuchstieren und die jährliche Vergabe des Tierschutzforschungspreises," so Klöckner.

BMEL
Das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland- Pfalz hatte die neuen Fipronil-Funde in Eiern aus den Niederlanden zum Anlaß genommen, 20 heimische Proben auf das Biozid zu untersuchen. Dabei wurden Eier aus Freiland- und Bodenhaltung aber auch aus Bioerzeugung untersucht. Alle untersuchten Proben waren frei von Fipronil, dessen Einsatz bei Tieren, die der Lebensmittelerzeugung dienen, verboten sind. Fipronil hatte im vergangenen Jahr großes Aufsehen erregt, nachdem es in Eiern von verschiedenen niederländischen Erzeugern nachgewiesen worden war. Damals mussten mehrere Millionen Eier in ganz Europa vernichtet werden.

LUA Rheinland-Pfalz
Ziegen und Schafe sollen künftig im Freistaat Sachsen besser vor Wölfen geschützt werden. Dafür wird in einem einjährigen Versuch die Wirkung zusätzlicher stromführender Drähte an Festzäunen für den Herdenschutz untersucht. Entsprechend können sich Schaf- und Ziegenhalter, die in Sachsen Festzäune installiert haben, an dem Pilotvorhaben beteiligen. Wie die bereits bestehenden Förderungen von Schutzmaßnahmen, werden auch diese im Rahmen der Richtlinie „Natürliches Erbe“ (RL NE/2014) mit 80 Prozent der Nettokosten gefördert. In Rahmen des Pilotvorhabens werden zusätzliche stromführende Leiter, wie Litzen, Drähte oder Bänder, an bestehenden Festzäunen befestigt. So soll verhindert werden, dass Wölfe den Zaun überklettern oder untergraben. Die jeweiligen Maßnahmen werden individuell mit den Teilnehmern abgestimmt. Diese Abstimmungen mit den Tierhaltern übernehmen vom Freistaat Sachsen benannte Beauftragte für Herdenschutz. „Wir stellen uns mit dem Wolfsmanagement auf vielfältigen Wegen den Konflikten, die mit der Rückkehr des Wolfes in der Kulturlandschaft verbunden sind. Eine tragende Säule ist dabei die Prävention. Die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen ist seit Jahren ein wichtiger Schwerpunkt“, sagt Staatssekretär Dr. Frank Pfeil.

LVZ
Die Pest der kleinen Wiederkäuer (Pseudorinderpest, Peste des petits ruminants) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche der kleinen Wiederkäuer. Das Virus kommt vor allem bei Tieren in Afrika, Asien und dem Mittleren Osten vor. Seit 1999 werden aber auch regelmäßige Ausbrüche in der Türkei beobachtet und im Sommer 2008 wurden zahlreiche Fälle der Krankheit erstmals in Marokko festgestellt. Im Juni 2018 erfolgte nun der erste Nachweis der Tierseuche in Bulgarien. Da sich die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) die Ausrottung der Krankheit bis zum Jahr 2030 weltweit zum Ziel gesetzt haben, wurden in Bulgarien mittlerweile mehr als 4.000 Ziegen und Schafe getötet. Weitere sollen gekeult werden. Nun aber formiert sich Widerstand in der Bevölkerung gegen dieses Vorgehen. So verhindern Bauern im Dorf Scharkowo seit einigen Tagen die Tötung weiterer Tiere und es ist eine große Protestaktion in der bulgarischen Hauptstadt Sofia geplant, wie Deutschlandfunk unter Berufung auf den bulgarischen Landwirtschafsminister Poroschanow berichtet.

Deutschlandfunk
Bis 2025 soll sich der Anteil von ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betrieben auf zehn Prozent erhöhen. Dieses Ziel hat Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) bekräftigt. Das bedeutet, dass eine Verdoppelung der heute 1.800 Biobetriebe angestrebt wird. Bereits heute könne laut der Ministerin nicht mehr von einem Nischendasein gesprochen werden. In einigen Bereichen ist Niedersachsen hier auch bundesweit führend. Rund 40 Prozent der deutschen Biolegehennenbetriebe haben ihren Sitz heute in Niedersachsen. Zu den landwirtschaftlichen Betrieben kommen noch rund 1.300 Betriebe hinzu, die Bioprodukte verarbeiten.

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Im mecklenburg-vorpommerschen Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist bei eine Fledermaus die Tollwut nachgewiesen worden. Wie der Landkreis mitteilte, war das Tier, das in der Nähe der Stadt Neubrandenburg gefunden wurde, durch Störungen des Nervensystems und Flugunfähigkeit aufgefallen. Bei den nachfolgenden Untersuchungen wurde das Fledermaus-Tollwutvirus nachgewiesen, das in keinem epidemiologischen Zusammenhang mit der Fuchstollwut steht. Die Fuchstollwut konnte in Deutschland getilgt werden. Die Fledermaus- Tollwut kommt dagegen flächendeckend in Deutschland vor. Das Virus kann durch Biss- oder Kratzverletzungen auch auf den Menschen übertragen werden. Grundsätzlich ist das Risiko, an der Fledermaus-Tollwut zu erkranken, aber zu vernachlässigen. Grundsätzlich sollten krank erscheinende Fledermäuse oder Tiere, die tagsüber aufkreuzen, nur mit festen Handschuhen angefasst werden.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Laut Agrarheute.com wird die QS Qualität und Sicherheit GmbH (QS) Schweine aus Dänemark, bei denen eine Kastrierung unter Betäubung mit Lidocain vorgenommen worden ist, nicht aus ihrem System ausschließen. Während in Deutschland noch nicht endgültig über den sogenannten 4. Weg der Ferkelkastration unter lokaler Betäubung, entschieden ist und unter anderem von Tierärzten abgelehnt wird, ist dieses Verfahren in Dänemark, aber auch in den Niederlanden und Belgien zulässig. Tiere, die aus dem In- oder Ausland in das QS- System geliefert werden, müssen ab Beginn des nächsten Jahres die Vorgaben des Deutschen Tierschutzgesetzes erfüllen. Die Ferkel dürfen dann nicht mehr ohne Betäubung bzw. Schmerzausschaltung kastriert werden, wie es bisher noch möglich ist.

Agrarheute.com
QS
Vor gut einem Jahr ist in Neuseeland der Erreger Mycoplasma bovis zum ersten Mal nachgewiesen worden. Seitdem wurden bereits aufgrund des Nachweises in etwa 30 Betrieben mehr als 28.000 Tiere gekeult. Weitere 200 Rinderhaltungen stehen zurzeit noch unter Beobachtung oder Quarantäne, während in 40 Betrieben die Keulung der infizierten Tiere noch aussteht. Nun sollen weitere Betriebe getestet werden. Laut Landwirtschaftsministerium ist es möglich, dass dadurch weitere 150.000 Tiere getötet werden müssen. So sollen nach Beginn der Kalbung von jedem Milchviehbetrieb in Neuseeland ab Ende Juli 2018 Milchproben genommen und auf Antikörper gegen den Erreger sowie Erreger-DNA untersucht werden.

Ministry for Primary Industries
Die Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD werden künftig verschiedene Schweinefrischfleischprodukte der Standardgeber "NEULAND" und "FAIRFARM" unter der eigenen Marke "Fair & Gut" anbieten. Die eigene Tierwohlmarke "Fair & Gut" ist erst im Januar mit sechs Geflügelfrischfleischprodukten an den Start gegangen. Nun folgen insgesamt acht Schweinefrischfleischprodukte. "Wir können die Bedingungen in der Tierhaltung nur nachhaltig und in der Breite verbessern, wenn wir gemeinsam mit unseren Landwirten diesen Weg gehen und Aufbauarbeit leisten. Immer mit dem Ziel im Blick, unseren Kunden flächendeckend in allen Filialen eine angemessene Auswahl von Produkten aus tierfreundlicher Haltung anzubieten", erklärt Rayk Mende, Geschäftsführer Corporate Responsibility bei ALDI Nord. "Die für Unternehmensgruppen wie ALDI SÜD und ALDI Nord notwendigen Mengen sind für unsere Partner eine große Herausforderung und können allein über langfristige und vertrauensvolle Kooperatio nen erreicht werden", ergänzt Philipp Skorning, Group Buying Director und verantwortlich für Qualitätswesen und Corporate Responsibility bei ALDI SÜD.

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