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Unter der Leitung der Universität Vechta ist ein Online-Tool entwickelt worden, womit die individuelle betriebliche Biosicherheit von Geflügelbetrieben bestimmt werden kann. Das Tool ist aufgebaut wie eine Ampel und wurde am Dienstag im Rahmen einer Fachtagung vorgestellt. Den fachlichen Background, anhand dessen 100 Multiple-Choice-Fragen entwickelt wurden, die von den Betriebsleitern zu beantworten sind, brachten 19 Experten, u.a. von der Universität Vechta, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband e. V. (NGW), der QS Fachgesellschaft Geflügel GmbH und dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG), ein. Das Tool bewertet dann in einem zweistufigen Verfahren automatisch, wie stark jeder Aspekt das Risiko eines Geflügelpesteintrags verringert oder erhöht. „In einer Optimierungsanalyse werden alle Risikofaktoren ihrer Bedeutung gemäß aufgelistet und konkrete Hinweise zur Umsetzung im Betrieb gegeben. Mit diesem Ampelsystem kann jeder Geflügelhalter regelmäßig überprüfen, ob das eigene Biosicherheitskonzept den Betrieb noch optimal schützt“, erklärt Projektleiterin Dr. Barbara Grabkowsky von der Universität Vechta.

Universität Vechta
Zum Ampel-Tool
Bis zur Mitte der Legislaturperiode möchte die Bundesregierung die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für ein staatliches Tierwohllabel geschaffen haben. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervorgeht, sind für das geplante Label drei Stufen vorgesehen. Alle sollen über die gesetzlichen Mindestanforderungen deutlich hinaus gehen. In Umfragen unter den Verbrauchern wurde eine große Akzeptanz für solch ein Label ermittelt. Demnach wünschen sich 79 Prozent der Verbraucher ein Tierwohllabel. 90 Prozent wären sogar bereit, einen höheren Preis für tiergerechter produzierte Lebensmittel zu bezahlen. Die grundsätzlichen Anforderungen an ein solches Label sind Transparenz und eine einheitliche Auskunft über die Tierhaltung und den Grad des Tierwohls.

Deutscher Bundestag
Verschiedene European Colleges ermöglichen die Ausbildung zu international anerkannten FachtierärztInnen. European College of Veterinary Sports Medicine and Rehabilitation hat aktuell den strengen und intensiven Überprüfungsprozess durch das European Board of Veterinary Specialists (EBVS) überstanden. An der Anerkennung maßgeblich beteiligt waren SpezialistInnen der Vetmeduni Vienna. Damit kann in Zukunft in Wien, neben der bisherigen Funktion der Universität als Partner anderer Programme, eine eigene Ausbildungsschiene im multidisziplinären, tierärztlichen Fachbereich Sportmedizin und Rehabilitation bei Kleintieren und Pferden angeboten werden. Nicht nur die sportmedizinische Behandlung von Profi- oder Hobbysportlern findet viel Annerkennung. Auch die Heilbehandlung tierischer Sportler, wie Hunden oder Pferden und ihrer Verletzungen, Leistungseinbußen sowie ihre Rehabilitation sind ein wichtiger und geschätzter veterinärmedizinischer Fachbereich. Am Campus der Vetmeduni Vienna kümmern sich SpezialistInnen um Barbara Bockstahler und Theresia Licka darum, dass tierische Patienten entsprechende Therapiemaßnahmen erhalten. Von dem Fachwissen der beiden Diplomates des amerikanischen Schwester-Colleges ACVSMR werden zukünftig neben den Tieren auch TierärztInnen aus dem In- und Ausland profitieren können, die sich in diesem Fachbereich spezialisieren wollen. Gemeinsam mit Renate Weller vom Royal Veterinary College London und Theresia Licka konnte Barbara Bockstahler die Dachorganisation der European Colleges for Veterinary Medicine mit dem Konzept für ein eigenes Ausbildungsprogramm im Bereich Sportmedizin und Rehabilitation überzeugen. Unterstützt wurde sie dabei von ausgewählten KollegInnen der Vetmeduni Vienna und weiterer internationaler Einrichtungen. Damit ist die einzige Veterinärmedizinische Universität Österreichs, neben den Ausbildungsplätzen in anderen Colleges anderer Fachbereiche, wie z.B. Wiederkäuer-, Pferde- oder Schweinemedizin oder Kleintierchirurgie, nun auch in leitender Funktion in einem internationalen veterinärmedizinischen College involviert.

Vetmeduni Vienna
European College of Veterinary Sports Medicine and Rehabilitation
Die Kontrolle der Wildschweinebestände gilt als eine wichtige Maßnahme im Rahmen der Prävention der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Deshalb hatte Mecklenburg-Vorpommern für das Jagdjahr 2017/18 das Ziel gesetzt, mindestens 80.000 Wildschweine zu erlegen. Dieses Ziel wurde mit fast 86.000 erlegten Wildschweinen erreicht. „Das ist ein Erfolg, der auf der großartigen Teamarbeit von Jägern, Landwirten, Veterinären und der Landesforstanstalt basiert“, sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus (SPD). Ende 2017 hatte Mecklenburg-Vorpommern ein mit zwei Millionen Euro ausgestattetes Schwarzwildmaßnahmenpaket beschlossen. Damit soll der seit zehn Jahren steigende Schwarzwildbestand angesichts der Gefahr des Eintrags der ASP reduziert werden. Das Paket enthält neben Festlegungen zum Aussetzen des Drückjagdverbotes, des Jagdverbotes in Schutzgebieten oder zur Aufhebung der Jagdbeschränkungen für Bachen ohne gestreifte Frischlinge und geringgewichtige Jungwildschweine auch finanzielle Anreize für die Jägerschaft. Vom 1. Dezember 2017 bis zum 15. Juni 2018 wurden bereits über 720.000 Euro Aufwandsentschädigungen an die Jäger ausgezahlt. Das Aufwandsentschädigungsprogramm wird zunächst bis zum 31. März 2019 fortgeführt.

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
Bis zum Jahr 2030 sollen die Tollwutfälle beim Menschen auf Null reduziert werden. Die sieht ein gemeinsamer Plan der "United Against Rabies Collaboration" vor, in der sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die Weltorganisation für*Tiergesundheit (OIE) sowie die Globale Allianz zur Tollwut-Kontrolle (GARC) zusammengeschlossen haben. Aktuell fallen dem Virus jedes Jahr rund 59.000 Menschen zum Opfer. Da rund 999 Prozent der Fälle auf die Übertragung des Virus von infizierten Hunden zurückzuführen sind, soll hier auch besonders angesetzt werden. Dazu gehört, dass die Impfung der Hunde ausgeweitet wird. Aber auch das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Problematik soll verbessert werden. Zudem sollen effektive Monitoringmaßnahmen eingeführt werden.

OIE
Laut EFSA weisen die Monitoring-Daten, die in 2016 für einige Tierarzneimittel, nicht zugelassene Stoffe und Kontaminanten, die bei Tieren und in Lebensmitteln tierischen Ursprungs nachgewiesen wurden, aufgezeichnet worden sind, eine hohe Einhaltequote auf. Der Anteil der nicht-konformen Proben aus gezielten Stichproben entsprach in etwa den Zahlen, die in den letzten neun Jahren gemeldet worden waren. Verglichen mit den vergangenen Jahren wurden 2016 bei den nichtsteroidalen Entzündungshemmern und Antibiotika jeweils die höchste bzw. die niedrigste Zahl nicht konformer Proben aufgeführt. Im gesamten Jahr 2016 wurden insgesamt 710.000 Proben aus 27 Mitgliedsstaaten der EU gemeldet.

EFSA
In Wales ist ein seltener Fall von Kuhpocken bei einem Menschen identifiziert worden. Nachgewiesen wurde der Fall bei einem 15 Jahre alten Jungen, wie die BBC berichtet. Der Junge entwickelte entsprechende Läsionen an den Händen, nachdem er Kälber gefüttert hatte. Später entwickelte der Junge auch Läsionen an Armen und Füßen. Heute kommen Kuhpocken beim Menschen selten vor, was auch daran liegt, dass sich die Melktechnik geändert hat und viel weniger Personen Kontakt mit den Tieren haben. Kuhpocken kommen üblicherweise bei Nagetieren vor. Von diesen können sie auch auf andere Tiere und den Menschen übertragen werden. Besondere Bedeutung und Bekanntheit erlangten Kuhpocken im Rahmen der Untersuchungen, die Edward Jenner im 18. Jahrhundert durchgeführt hat. Denn man hatte beobachtet, dass Melker offenbar weniger empfänglich für die Pocken des Menschen waren. Man ging davon aus, dass eine Infektion mit Kuhpocken vor einer Pockeninfektion schützt. 1796 impfte Jenner einen Jungen mit Kuhpocken und setzte ihm danach den Pocken aus. Der Junge erkrankte nicht an Pocken. Weitere Versuche bestätigten dies und die ersten Impfungen gegen die Pocken fanden tatsächlich mit Kuhpocken statt.

BBC
Die amtliche Statistikstelle für Nordrhein- Westfalen ermittelte in ihrer jüngsten Schweinezählung einen Rückgang der schweinehaltenden Betriebe sowie der Ferkel und Mastschweine und eine geringere Zahl der gehaltenen Schweine im Bundesland insgesamt. Nur die Zahl der Zuchtsauen ist geringfügig angestiegen. Die Statistik vergleicht dabei die Daten von November letzten Jahres mit denen vom Mai 2018. Im Herbst gab es demnach noch 7,28 Millionen Schweine in Nordrhein-Westfalen, ein halbes Jahr später nur noch 7,12 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von 2,2 Prozent. Die Zahl der Mastschweine sank um 3,3 Prozent, die der schweinehaltenden Betriebe ging um 2,3 Prozent zurück. Derzeit gibt es rund 7.100 Betriebe in Nordrhein-Westfalen, die mehr als 49 Tiere oder 9 Zuchtsauen halten und damit in die Statistik aufgenommen wurden.

Information und Technik Nordrhein-Westfalen
Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern, hat am vergangenen Samstag an elf Tierschutzvereine des Bundeslandes Fördergelder übergeben. Insgesamt 185.000 von insgesamt 300.000 Euro der zur Verfügung stehenden Gelder wurden damit ausgeschüttet. Auch die restliche Fördersumme wurde bereits unter sieben weiteren Tierschutzvereinen aufgeteilt. Somit ist das Kontingent für 2018 ausgeschöpft. Backhaus lobte die Arbeit der Freiwilligen in den Tierheimen dieser Vereine: „Sie leisten durch die Aufnahme und Pflege von Fundtieren oder sichergestellten Tieren einen unschätzbaren Beitrag zum Tierschutz vor Ort." Im gleichen Zuge kritisierte er die Gemeinden, die sich weiterhin nicht an der finanziellen Unterstützung der Vereine beteiligte. Backhaus sprach zudem die Katzenkastrationsaktion des Bundeslandes an, die durch den Tierschutzbund Mecklenburg-Vorpommern bereits mehrjährig organisiert und vom Land ebenfalls mit 30.000 Euro gefördert wird.

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
Die österreichische Umweltministerin Elisabeth Köstinger hat Pläne zur Neuorganisation des Wolfsmanagements vorgestellt. "Die Herausforderungen, die in Österreich lebende Wölfe mit sich bringen, sind vor allem für die Bauern groß", weiß Köstinger. "Wir haben mit den Wölfen in Österreich inzwischen eine schwierige Aufgabe zu meistern, mit der wir uns unaufgeregt und professionell befassen, daher habe ich heute auch meine Vorschläge dazu auf den Tisch gelegt." Der zentrale Punkt des Vorschlags ist die Einrichtung eines Österreichzentrums, in dem das Management für die großen Beutegreifer wie den Wolf bundesländerübergreifend durchgeführt wird. Das Bundesministerium will dafür sowohl die notwendigen Räumlichkeiten als auch die personelle Unterstützung bereitstellen. Köstinger will erreichen, dass die Entschädigung für Wolfsrisse zukünftig schneller und unbürokratisch abgewickelt werden. Dazu soll es zu einer Beweislastumkehr kommen. Es soll zunächst schnell eine Entschädigung gezahlt werden, die zurückgefordert werden kann, wenn der Tierverlust nicht durch einen Wolfsriss zustande kam.

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus Österreich

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