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Die österreichische Tierärztekammer hat angesichts der Häufung von Bissverletzungen durch Hunde reagiert und wird ab Herbst diesen Jahres Sachkundekurse in der Hundehaltung anbieten. Die seit mehreren Jahren von der Bayerischen Tierärztekammer angebotenen Kurse unter dem Motto „Hundewissen schützt vor Bissen“ sind für diesen Zweck adaptiert worden. „Das bewährte Prinzip der Freiwilligkeit für die Hundehalter wollen wir beibehalten, wobei die Kursleitung ausschließlich speziell ausgebildeten Tierärztinnen und Tierärzten im Rahmen des zertifizierten Curriculums vorbehalten ist. Verhaltensprobleme können auch medizinische Ursachen haben, daher sind der Tierarzt oder die Tierärztin jeweils die kompetenten Ansprechpartner in Sachen richtiger Hundehaltung“, erläutert Mag. Kurt Frühwirth, Präsident der Österreichischen Tierärztekammer, der selbst praktizierender Tierarzt ist. Frühwirth erklärt zudem, wie wichtig es ist, dass sich Hundehalter schon vor der Anschaffung des neuen Haustieres eine entsprechende Sachkunde aneignen. „Dazu gehören auch die Auswahl einer, für die Lebenssituation passenden Hunderasse und die konsequente Vermeidung von Qualzuchten“, so der Präsident weiter. Ein erhöhtes Unfallrisiko basiert häufig auf Fehleinschätzungen in Alltagssituationen und zu wenig Wissen der Halter über die Bedürfnisse der Hunde. „Der Großteil der Bissverletzungen passieren im häuslichen Umfeld und mit den eigenen Hunden“, erklärt Dr. Erik Schmid, Fachtierarzt für Tierhaltung und Tierschutz und Mitinitiator des Sachkundenachweises. Zudem kritisiert er die unterschiedlichsten Regelungen zu Kampfhundelisten und notwendigen Bildungsmaßnahmen der Hundehalter in den verschiedenen Bundesländern Österreichs.

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In einem niedersächsischen Betrieb wurden im Rahmen der Lebensmittelüberwachung Eier entdeckt, bei denen eine Überschreitung des Höchstgehalts der Summe aus Dioxinen und dl- PCB festgestellt wurde. Der betroffene Betrieb im Landkreis Wolfenbüttel, in dem 1.600 Legehennen gehalten werden, darf keine weiteren Eier, die aufgrund der Direktabgabe an Verbraucher nicht mit einem Erzeugercode versehen sind, mehr abgeben. Nach Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) stellt der kurzzeitige Verzehr von Eiern mit den ermittelten Werte keine gesundheitliche Gefährdung dar.

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Die Afrikanische Schweinepest ist in China weiter auf dem Vormarsch und ist in einer weiteren Provinz ausgebrochen. Betroffen ist die Innere Mongolei, die an Russland grenzt. Dort wurden nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) zwei Fälle nachgewiesen. In den betroffenen Betrieben wurden knapp 240 bzw. 160 Schweine gehalten.

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Die Pferdeweiden geben zum Ende der Weidesaison nicht mehr viel her. Bevor die Pferde in den Winterpaddocks untergebracht werden, steht in der Regel nach der Aufstallung die Entwurmung bevor. Nicht nur um den Parasitendruck zu verringern, sondern auch um die Weiden für die bestmögliche Nutzung im nächsten Frühjahr vorzubereiten, ist ein optimales, fachgerechtes Weidemanagement notwendig. Auch das Giftpflanzenmanagement und die Düngung der Weiden sind hier ein wichtiger Bestandteil. Die Online-Fortbildung Weidemanagement in der Pferdehaltung von Myvetlearn.de behandelt unter anderem ein optimales Weidemanagement. Zudem stellt sie sinnvolle Maßnahmen zur Reduktion der Ausscheidung von Wurmeiern auf der Pferdeweide sowie der Parasitenbekämpfung einschließlich des selektiven Entwurmens vor. Die Teilnahme an dieser Online-Fortbildung (5 ATF-Stunden) ist noch bis zum 30. September möglich.

myvetlearn.de
Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) heißt das Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart gut, mit dem ein Stalleinbruch als Hausfriedensbruch strafbar bleibt. "Wir freuen uns sehr über diese klare Entscheidung, die eindeutig festhält: Tierrechtler dürfen sich nicht über geltendes Recht hinwegsetzen", erklärt ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke. Beschäftigt hatte sich das OLG mit einem Fall aus dem Jahre 2015, wonach sich Tierrechtler Eintritt in mehrere Putenställe verschaffen wollten, jedoch beim Eindringen in den ersten Stall vom Landwirt entdeckt und dann der Polizei übergeben worden waren. Die Tierrechtler hatten geplant, Filmaufnahmen der Ställe für eine Kampagne anzufertigen. Sowohl das Amtsgericht Schwäbisch-Hall als auch das Landgericht Heilbronn als Berufungsinstanz hatten den Hausfriedensbruch bestätigt, nun auch das Oberlandesgericht. Damit sind die Täter rechtskräftig verurteilt.

Presseportal
Nachdem das West-Nil-Virus in Slowenien im laufenden Jahr schon bei einem Menschen nachgewiesen worden ist, wurde es erstmals bei einem Vogel festgestellt. Die Aaskrähe war in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana aufgefunden worden. Dies teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mit.

OIE
Hessen hat erneut den Tierschutz-Forschungspreis verliehen. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an die Tierärztin Dr. Kerstin Kleinschmidt-Dörr und ihr Team von der Global Research and Development Merck KGaA in Darmstadt für besonders tiergerechte Haltungsformen von Kaninchen und Ratten, die in gesetzlich vorgeschriebenen Tierversuchen zur Arzneimittelsicherheit eingesetzt werden. Anstelle die Tiere wie sonst allgemein üblich in kleinen, wenig strukturierten Käfigen oder gar in Einzelhaltung unterzubringen, brachte die Preisträgerin die Kaninchen in einer weitläufigen, gut strukturierten Bodenhaltung unter, die den Tieren das Aufsuchen von Verstecken, eine artgemäße Bewegung und Sozialkontakte ermöglichte. Die Rattenhaltung erfolgte in einem 4-stöckigen Großkäfig mit Röhrensystem. Er bietet Bewegungsmöglichkeit und Areale für unterschiedliche Beschäftigung. Diese Form der Haltung, die allerdings nicht im Rahmen jedes Tierversuches möglich ist, führt zu stress- und angstfreien Tieren, die dann auch im Umgang entspannt und ruhig sind. Das minimiert nicht nur die Leiden der Tiere, sondern führt auch zu stabileren wissenschaftlichen Daten, also einer noch besseren und aussagekräftigeren Forschung. Der Tierschutz-Forschungspreis des Landes Hessen ist mit 14.000 Euro dotiert und wurde von der Hessischen Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser überreicht. "Wir freuen uns, in Hessen kluge Köpfe zu haben, die mit hervorragenden Ideen dazu beitragen, die Zahl der Tierversuche und das Leiden von Versuchstieren zu verringern. Ihre Leistungen wollen wir entsprechend öffentlich würdigen und bekannt machen, nicht zuletzt auch als Ansporn für andere. Wir dürfen nicht nachlassen, nach weiteren Ansätzen zur Vermeidung von Tierversuchen oder zur Minderung von Schmerzen und Leiden zu suchen, und diese Methoden dann auch in die breite Anwendung zu bringen“, so Tappeser.

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
In einer Studie der Monash University und der University of Technology Sydney (UTS) ist ein direkter Zusammenhang zwischen dem sozialen Status und dem Fleischkonsum zu erkennen. Demnach ist der Fleischkonsum ein Symbol von Macht und Status. So konnte bei Studienteilnehmern, die sich selbst eher einen geringen sozioökonomischen Status zugeschrieben haben, erkennen, dass sie sich vorzugsweise fleischlastig ernährten, während Personen, die sich sozioökonomisch höher einschätzten, weniger Fleisch verzehrten.

Appetite Journal
Im nordrhein-westfälischen Landkreis Wesel sind weitere Wolfsnachweise bestätigt worden, wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV mitteilt. Den Ergebnissen liegen genetische Untersuchungen zugrunde, die das Senckenberg-Forschungsinstitut durchgeführt hat. Konkret konnte nachgewiesen werden, dass bei drei Übergriffen auf Schafe in der zweiten Augusthälfte ein Wolf der Verursacher war. Die Angriffe fanden zwischen dem 19. und 29. August 2018 statt. Zusätzlich wurden im angrenzenden Waldgebiet Kotproben eingesammelt und ebenfalls untersucht. Auch diese konnten genetisch einem Wolf zugeordnet werden. Dabei wurde auch nachgewiesen, dass die Kotproben und die Speichelproben des Übergriffs vom 29. August von ein und dem selben Tier stammten. Das weibliche Tier stammt von einem niedersächsischen Rudel ab. Im Landkreis Wesel wird nach den vermehrten Wolfsnachweisen jetzt das Wolfsmonitoring intensiviert. Dazu sollen Wildkameras eingesetzt werden.

LANUV Nordrhein-Westfalen
AIm US-Bundesstaat Michigan sind zwei Personen, die die Jahrmarktveranstaltung in Fowlerville besucht haben, an einer Infektion mit dem Influenz A Virus erkrankt. Influenza A Viren kommen auch bei Schweinen vor. Der Jahrmarkt fand vom 23. bis 28. Juli statt und mehrere Schweine der Veranstaltung wurden am 27. Juli positiv auf das Influenza A Virus getestet. Weitere Laboruntersuchungen sollen nun klären, ob es sich bei den Influenza A Viren der Schweine und der kranken Personen um denselben Stamm handelt. Inzwischen klagten auch weitere Besucher über grippeähnliche Symptome. Sie werden ebenfalls auf den Erreger untersucht. Zudem sollten sich all diejenigen ärztlich untersuchen lassen, die bis zu 10 Tage nach der Jahrmarktveranstaltung grippeähnliche Symptome entwickeln.

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