RHD

Krankheitsursachen: RHDV2

Inzwischen ist RHDV2 in ganz Europa verbreitet. Auch in Australien und Afrika wurde das neue Virus schon gefunden.

Seit dem ersten Ausbruch in Deutschland 2014 konnte sich das Virus in ganz Deutschland etablieren. Im Frühjahr 2016 kam es zu einer starken Virusverbreitung, der viele Kaninchen zum Opfer fielen.

In Frankreich hat RHDV2 die herkömmlichen Stämme bereits weitestgehend verdrängt.

An der RHDV2 erkranken bereits sehr junge Kaninchen

Im Unterschied zur herkömmlichen RHD können an der RHDV2 bereits sehr junge Tiere, sogar Nestlinge, erkranken. Die Erkrankung verläuft rasant. Bereits ab 12 Stunden nach der Infektion kommt es zu hohem Fieber. Darauf folgen Inappetenz, Mattigkeit, respiratorische Symptome wie Dyspnoe durch vermehrte Sekretion der Schleimhäute des Atemtraktes sowie Diarrhoe. Bei den meisten Kaninchen führt die Krankheit innerhalb von 24 Stunden zum Tod.

Auch gegen RHDV2 kann nur konsequentes Impfen schützen!

Deshalb sollte unbedingt strengere Schutzmaßnahmen in allen Beständen durchgeführt werden, wozu die Impfung aller Tiere eines Bestandes gehört und nicht nur die der Ausstellungstiere. Zudem ist es sinnvoll, Zuchttiere vor dem Beginn der Zuchtsaison zu impfen, damit auch die Jungtiere zum Zeitpunkt ihrer Geburt bereits über mütterliche Antikörper geschützt sind. Mit dem RHD-Impfstoff der IDT Biologika ist sogar die Impfung der trächtigen Häsin möglich.

Informieren Sie sich in unserer Grafik "RHDV2 Fälle" über die gefährdeten Gebiete!

RHDV2 Fälle

RHDV2-Fälle