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Erneut Luchs in Baden-Württemberg besendert

Donnerstag, 18. Januar 2018
In Baden-Württemberg ist es erneut gelungen, einen Luchs mit einem Halsbandsender auszustatten. Das männliche Tier wurde im Südschwarzwald besendert und wird über die nächsten zwei Jahre Bewegungsdaten liefern. „Luchse zählen zu den seltensten Tieren im Land. Nur wenige dieser heimlichen Exemplare kommen aus dem Schweizer Jura oder den Alpen zu uns und durchstreifen dann oft völlig unbemerkt unsere heimischen Wälder. Seine Wege zu beobachten und sein Verhalten zu kennen, ist für uns sehr wichtig, wenn wir den Luchs wieder als festen Einwohner Baden-Württembergs haben wollen“, sagte der Baden-Württembergs Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Man erhofft sich hier weitere wichtige Daten, denn die Meldungen über Luchssichtungen sind schwierig zu bestätigen. Seit dem Jahr 2004 hat es in Baden-Württemberg rund 1.500 Meldungen gegeben. Bestätigt werden konnten allerdings nur sieben Männchen. Das Vorhandensein von Weibchen konnte gar nicht bestätigt werden.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat anlässlich der Grünen Woche in Berlin die Kontrahenten der Aktion "Wir haben es satt" und von "Wir machen Euch satt" zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Thema ist dabei die Zukunft der europäischen Agrarpolitik. Schmidt betonte, dass man sich den Herausforderungen gemeinsam stellen müsse. "Bei allen Fragen geht es mit um einen sachlichen, lösungsorientierten Dialog und dabei müssen unsere Landwirte eine wichtige Rolle spielen: Nicht über unsere Landwirte urteilen, sondern mit ihnen im Dialog bleiben und gemeinsam Lösungen erarbeiten," sagte Schmidt.

BMEL
Wissenschaftler und Techniker haben gemeinsam ein einzigartiges Sensorsystem zur Untersuchung von Tieren entwickelt. Ihr Ziel ist eine umfassende Technikplattform, mit der verschiedene wichtige Daten über den Zustand des Tieres zeitgleich erfasst, nahezu in Echtzeit verarbeitet, ausgewertet und an das Smartphone des behandelnden Tierarztes oder des Tierhalters übermittelt werden. Dieses neue System mit dem Namen "HorseVetMed" wird auf dem 9. Leipziger Tierärztekongress erstmals einem größeren Fachpublikum vorgestellt, denn beteiligt sind auch Wissenschaftler der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig sowie zwei medizintechnische Firmen. Es kann bei Pferden und später auch bei Rindern mindestens sechs Parameter gleichzeitig erfassen. Dies sind Herz-EKG, Temperatur, Bewegungstempo, Muskelaktivität, Druckkräfte unter dem Huf und die Lage des Tieres. Die Daten werden über Sensoren erfasst, die am Tier befestigt werden, ohne das Fell an der betreffenden Stelle rasieren zu müssen. Geplant sind mehrere Versionen des Systems: eine für die Tierhalter, eine andere für niedergelassene Tierärzte sowie eine dritte für die Anwendung in Tierkliniken. "An dem Tier gibt es ein Gateway. Das ist ein zentraler Verarbeitungspunkt für die Daten, von wo aus diese dann an einen externen Rechner geschickt und innerhalb von Sekunden ausgewertet werden", erklärt der Projektleiter Michael Geiger.

idw
Der Leipziger Tierärztekongress hat sich zum größten Tierärzte-Treffen Deutschlands entwickelt. Ab dem 18. Januar stehen rund 470 Vorträge, Kurse und Entwicklungen in der Tiermedizin auf dem Programm. Dabei wird nicht nur über die aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen berichtet und diskutiert. Auch die berufspolitischen Entwicklungen und Herausforderungen werden besprochen und diskutiert. Berufspolitische Highlights sind die Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag um 9:30 Uhr zum Thema "Tiermedizinischer Nachwuchs: Lust, Frust, Perspektiven". Der Dessauer Zukunftskreis veranstaltet seinerseits am Freitag von 14:00 bis 16:00 Uhr ein interaktives Seminar zum Thema berufliche Perspektiven für selbstständige Tierärzte oder solche, die es werden wollen. Hier steht die Partnerschaft als Erfolgsmodell im Fokus. "Der hohe Zuspruch, den wir erhalten, zeigt uns, dass unsere Bemühungen gesehen und gewürdigt werden", freut sich Prof. Dr. Gotthold Gäbel, Kongresspräsident.

LTK 2018
Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat die Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V. eine echte Tiergesundhaltungswende gefordert und kritisiert, dass viele Nutztiere unter schweren, aber vermeidbaren Krankheiten litten. foodwatch ist der Ansicht, dass dies auch bei Biobetrieben oftmals vorkommt, die eigentlich als besonders tierfreundlich gelten. Deshalb müsse die nächste Bundesregierung gesetzliche Vorgaben für die Gesundheit aller Nutztiere festlegen. Es dürften dann nur noch Lebensmittel von nachweislich gesunden Tieren stammen. Die aktuell diskutierten Vorschläge wie ein Tierwohllabel oder eine Kennzeichnung der Haltungsform hält man bei foodwatch nicht für ausreichend. Denn hier würden Fragen der Tiergesundheit nur eine untergeordnete Rolle spielen. "Angesichts massenhafter Erkrankungen, Schmerzen und Leiden kann von akzeptablem Tierschutz in Deutschlands Ställen keine Rede sein. Die Debatte um Tierhaltung kreist fast nur um formale Haltungsbedingungen wie etwa Platzbedarf oder Ausgestaltung der Ställe - obwohl wissenschaftlich längst erwiesen ist, dass die Tiergesundheit nicht allein von der Haltungsform beeinflusst wird, sondern entscheidend auch vom Stallmanagement. Es gibt auf manchen Höfen massive Gesundheitsprobleme und auf anderen so gut wie keine - und zwar unabhängig von der Haltungsform oder der Betriebsgröße", sagte Matthias Wolfschmidt, Internationaler Kampagnendirektor von foodwatch.

foodwatch e.V.
Landwirtschaftsminister Schmidt ist weder bei den Verbraucher- und Umweltschützern, noch bei den Landwirten beliebt. Daran konnte auch sein letzter Schildbürgerstreich -die Wiederzulassung des Insektizids Glyphosat im Alleingang- nichts ändern. Dies stellten Bauern, Im­ker und Verbraucher anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin bei der öffentlichen Probe des Kochtopf- Konzerts für die Agrarwende im Rahmen der großen Demonstration "Wie haben es satt" am Samstag klar, als sie Schmidt ein Abschiedslied sangen. In den Augen der Demonstranten verkörpert der CSU-Politiker vier Jahre des Stillstand, weshalb er auch als „Ankündigungs- Minister“ tituliert wird. „Herr Schmidt hat sich vier Jahre lang den Herausforderungen im Landwirtschafts- und Ernährungsbe­reich nicht gestellt, einzig bei der Glyphosat-Neuzulassung ist er aktiv geworden. Alljährlich kündigt er neue Projekte an und lässt dem keine Taten folgen. Damit muss jetzt endlich Schluss sein! Wir fordern von der nächsten Bundesregierung: Nehmen Sie Landwirtschaft und Ernährung ernst und beenden Sie diese Fehlbesetzung. Die Zukunft von Bauernhöfen, Umwelt und Tieren ist zu wichtig, um sie Dampf­plauderern wie Christian Schmidt zu überlassen.“ Die Großdemo "Wir haben es satt" für eine Agrarwende beginnt am Samstag, 20. Janaur um 11:00 Uhr am Berliner Hauptbahnhof. Von dort geht es erst zum Kanzleramt und dann zur Abschlusskundgebung zum Brandenburger Tor um 13:00 Uhr. In der Berliner Innenstadt dürfte es jedoch am Samstag bereits ab 8:30 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen durch die Traktoren- Demonstration zur internationalen Agrarministerkonferenz kommen.

Proplanta
Aldi hat am 15. Januar 2018 die neue Marke „Fair & Gut“ für mehr Tierschutz eingeführt. Sie vereint verschiedene Tierwohl-Label und deren Standards, die über die gesetzlichen Tierhaltungsanforderungen hinausgehen. Zuerst wird die Marke mit erstmal sechs Geflügelfrischfleischprodukten in verschiedenen Regionen in Südbayern sowie in Teilen von Hamburg und Berlin eingeführt. Die Produkte, die unter „Fair & Gut“ vermarktet werden, wurden unter mehr Platz, mit Stroheinstreu, Freigang und Gentechnik-freiem Futter produziert. Preislich sind die Produkte zwischen Fleisch aus konventioneller Haltung und Biohaltung angesiedelt. „Mit ‚Fair & Gut‘ möchten wir unseren Kunden, die Werte auf ein hohes Maß an Tierwohl legen, ein zusätzliches Angebot zwischen konventioneller und Bio-Ware im Frischfleisch-Sortiment zu einem fairen Preis anbieten“, erklärt Philipp Skorning, stellvertretender Geschäftsführer bei ALDI SÜD. „Damit verfolgen wir unser Ziel konsequent weiter, langfristig für mehr Tierwohl zu sorgen.“

Aldi
Nachdem der Deutschen Bauernverband (DBV) sich für einen Massenabschuss von Wildschweinen zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgesprochen hat, verurteilte der Deutsche Tierschutzbund dieses Vorhaben aus Tierschutzsicht als inakzeptabel. Nichtzuletzt, da es dafür keine wissenschaftliche Grundlage gebe und es nicht bewiesen sei, dass weniger Wildschweine nicht zwingend dazu führen, dass die Seuche nicht ausbricht. Der Tierschutzbund fordert statt Panikmache faktenbasierte Strategien im Umgang mit Seuchenszenarien.

Deutscher Tierschutzbund
Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) e.V. hat bei seinem diesjährigen Auftritt auf dem ErlebnisBauernhof im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) die grundlegende Bedeutung der Tiergesundheit für die tiergerechte Haltung und tierisches Wohlbefinden in den Fokus gestellt. Denn Tierärzte kennen die Bedürfnisse der Tiere und beraten gleichzeitig die Tierbesitzer. So können diese optimale Haltungsbedingungen für ihre Tiere schaffen. Dabei sind tierartspezifische Ansprüche an Umwelt und Ernährung wie auch regionale Besonderheiten der Krankheitsausbreitung zu berücksichtigen. Außerdem beraten sie die Tierhalter in allen Fragen der Tierhaltung, vom tiergerechten Stallbau über passende Prophylaxemaßnahmen, wie zum Beispiel Schutzimpfungen, bis zu züchterischen Aspekten, um Erkrankungen zu verhindern. In Hinblick auf landwirtschaftliche Nutztiere spielt auch die tierärztliche Bestandsbetreuung eine ganz wesentliche Rolle. Sie hat weniger das Einzeltier als vielmehr den gesamten Bestand im Blick. Ziel sind auch hier gesündere und leistungsfähige Tiere. Am Messestand des bpt auf der IGW stehen die ganze Zeit über erfahrene Tierärzte für alle Fragen rund um tiergerechte Tierhaltung, die Tiergesundheit und den Tierschutz zur Verfügung.

bpt
IGW
Aldi hat am 15. Januar 2018 die neue Marke „Fair & Gut“ für mehr Tierschutz eingeführt. Sie vereint verschiedene Tierwohl-Label und deren Standards, die über die gesetzlichen Tierhaltungsanforderungen hinausgehen. Zuerst wird die Marke mit erstmal sechs Geflügelfrischfleischprodukten in verschiedenen Regionen in Südbayern sowie in Teilen von Hamburg und Berlin eingeführt. Die Produkte, die unter „Fair & Gut“ vermarktet werden, wurden unter mehr Platz, mit Stroheinstreu, Freigang und Gentechnik-freiem Futter produziert. Preislich sind die Produkte zwischen Fleisch aus konventioneller Haltung und Biohaltung angesiedelt. „Mit ‚Fair & Gut‘ möchten wir unseren Kunden, die Wert auf ein hohes Maß an Tierwohl legen, ein zusätzliches Angebot zwischen konventioneller und Bio-Ware im Frischfleisch- Sortiment zu einem fairen Preis anbieten“, erklärt Philipp Skorning, stellvertretender Geschäftsführer bei ALDI SÜD. „Damit verfolgen wir unser Ziel konsequent weiter, langfristig für mehr Tierwohl zu sorgen.“

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