Tiergesundheits-News

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18.08.2017Hunde und Katzen das ganze Jahr über gegen Flöhe schützen

Flöhe haben das ganze Jahr über Saison. Darauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) hin. Aus diesem Grund sollten Hunde und Katzen das ganze Jahr über lückenlos gegen die blutsaugenden Parasiten geschützt werden. Denn andernfalls gelangen die Floheier und später dann auch die Larven in die Umgebung des Tieres, wo sie nach einer gewissen Zeit zu erwachsenen Flöhen heranwachsen und sich weiter vermehren. Sollte es doch zu einem Flohbefall kommen, ist bei der Bekämpfung deshalb auch die Umgebung des Tieres miteinzubeziehen.

BfT
Kategorie: Tierarzt,Landwirt,Tierhalter

18.08.2017IDT erhält Besuch von Staatssekretärin Dr. Flachsbarth

Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, hat am 16. August 2017 die IDT Biologika in Dessau-Tornau besucht. Schwerpunkt des Arbeitsgespräches war vor allem die Arbeit der Tiergesundheit, die ihre eigenen Produkte global vermarktet. Vorgestellt wurden auch Innovationen für neue Produkte der IDT zum Schutz der Tiere und der Menschen, die dem Ziel der Gesunderhaltung der Tierbestände und der Verbesserung des Tierwohls dienen.
Kategorie: Tierarzt,Landwirt,Tierhalter

18.08.2017Bedeutende Auszeichnung für Vogelmediziner Prof. Dr. Michael Lierz

Professor Dr. Michael Lierz, Direktor der Gießener Vogelklinik, hat den T. J. Lafeber Award verliehen bekommen und ist zum Avian Practicioner of the Year 2017 ernannt worden. Damit ist er nun auch international einer der bedeutendsten Vogelmediziner. Mit dem Preis der Association of Avian Veterinarians werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die die Gesundheitsversorgung für Ziervögel deutlich voranbringen. Lierz ist seit acht Jahren Professor für Krankheiten der Vögel und Hygiene der Geflügelhaltung sowie Direktor der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der Justus-Liebig Universität Gießen (JLU). Er studierte an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und forschte anschließend zunächst an der Freien Universität Berlin, bevor er für einige Jahre als Leitender Direktor des Abu Dhabi Falcon Research Hospital in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig war. Nach seiner Rückkehr war er wissenschaftlicher Assistent an der FU Berlin, wo er sich im Jahr 2009 habilitierte.

Universität Giessen
Kategorie: Tierarzt,Landwirt,Tierhalter

18.08.2017Rufe nach Bejagungsmöglichkeiten von Wölfen werden lauter

Unterschiedlicher können die Meinungen bei einer Podiumsdiskussion nicht sein als wenn das Thema "Der Wolf" heißt. Seitdem dieses Raubtier wieder durch deutsche Wälder streift und immer mehr Weidetiere reißt, polarisiert er auch die Bevölkerung. Die einen, die den Wolf weiterhin unter strengen Schutz stellen wollen und die anderen, die eine Abschussquote fordern, um den Bestand zu kontrollieren und ein friedliches Miteinander überhaupt erst zu ermöglichen. Und die Stimmen nach einer Regulierung werden immer lauter und zahlreicher. So auch auf der Dialogveranstaltung, die die Heinz-Sielmann-Stiftung innitiert hatte.

Hannoversche Allgemeine Zeitung
Kategorie: Tierarzt,Landwirt,Tierhalter

17.08.2017Niedersachsen bringt Antrag zum Verbot der Kastenstandhaltung von Sauen in den Bundesrat ein

Niedersachsen macht nun ernst und möchte durch einen eingebrachten Antrag in den Bundesrat die Kastenhaltung von Sauen langfristig verbieten und den Sauenhaltern jedoch gleichzeitig Planungssicherheit ermöglichen. Dazu muss die Tierschutznutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) entsprechend verändert werden, denn die Haltung in Kastenständen sei nicht artgerecht und verstoße zudem gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Magdeburg vom November 2015. Niedersachsen strebt eine Übergangsfrist von längstens zehn Jahren an. Für Neubauten soll die gewünschte Regelung sofort gelten. Mögliche Zuschüsse für die Landwirte für Umbauten soll demnach der Bund tragen.

Agrarheute.com
Kategorie: Tierarzt,Landwirt,Tierhalter

17.08.2017Mecklenburg-Vorpommern fördert die Entwicklung von Schluckimpfungen für Fische

Injektionen jeglicher Art sind bei Fischen für das Personal sehr aufwendig und für die Tiere mit großem Stress verbunden. Daher fördert das Land Mecklenburg-Vorpommern nun die Entwicklung einer Schluckimpfung für Fische. Dafür wird eine Millionen Euro bereitgestellt. An dem Forschungsprojekt sind das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das Institut für Mikrobiologie der Universität Greifswald und das Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) Dummerstorf beteiligt. In den nächsten drei Jahren sollen innerhalb des Projektes die genauen immunogenen Mechanismen der Impfung untersucht werden. Am Ende des Projektes soll die Produktion und Zulassung der Impfstoffe stehen.

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV
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17.08.2017Neue Zulassunsgbedingungen für das Medizinstudium gefordert

Der Medizinische Fakultätentag (MFT) hat seine Forderung nach einem zeitgemäßen Zulassungsverfahren zum Medizinstudium erneuert. Anlass dafür ist die Prüfung der vorgeschlagenen Auswahlkriteren zur Erneuerung des Auswahlverfahrens durch das Bundesverfassungsgericht. Gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschland (bvmd) legte der MFT bereits im Juni 2017 den Vorschlag eines Zweistufenmodelles vor, bei dem neben der Abiturnote weitere Auswahlkriterien in einem zentralen Bewerbungsverfahren berücksichtigt werden sollen. Hinzukommen können individuelle Kriterien der einzelnen Fakultäten. Dadurch könnten Bewerber ihre schlechten Abiturnoten teilweise kompensieren. Bundesweite Auswahlgespräche lehnte der MFT wegen des enormen personellen Aufwandes ab, einzelne Fakultäten tätigen diese bisher schon. Eine Diskussion über die Zulassungskriterien zum Studium gibt es, wie in der Veterinärmedizin, in der Medizin schon lange. Besonders seien die Wartezeiten ein Problem: "Wartezeiten von über sieben Jahren sind nicht zumutbar und senken die Chancen erheblich, das anspruchsvolle Medizinstudium mit Erfolg abzuschließen", sagt MFT-Generalsekretär Frank Wissing. Er sieht die Lösung jedoch nicht in einer Abschaffung des Numerus Clausus (NC) durch das Bundesverfassungsgericht: "Es gibt keine Evidenz dafür, dass aus guten Schülern später schlechte Ärzte werden."

MFT
Kategorie: Tierarzt,Landwirt,Tierhalter

16.08.2017Neue Methode zur Altersbestimmung von Viren

Berner Forscher haben mithilfe einer neu entwickelten Forschungsmethode herausgefunden, dass viele Viren älter sind als bisher angenommen. "Es ist entscheidend, die evolutionäre Vergangenheit von sich rasch entwickelnden Krankheitserregern zu kennen, um ihre Biologie zu verstehen und somit künftigen Epidemien vorbeugen oder sie bekämpfen zu können», sagt Populationsgenetiker Gerald Heckel. Dafür sei es wichtig, den Zeitraum besser zu verstehen, in dem sich ein Virus in seiner Wirtsart entwickelt hat. Er und Moritz Saxenhofer vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern untersuchten dazu zwei Arten von Hanta- Viren. Hanta-Viren lösen beim Menschen schwere Lungenentzündungen oder akutes Nierenversagen aus und werden durch eingeatmeten Staub von Nagerkot, etwa von Mäusen oder Ratten, auf den Menschen übertragen. Neuartig an ihrer Untersuchungsmethode ist, dass, anders als bisher, auch geographische Gegebenheiten - wie etwa die Verbreitung auf verschiedenen Kontinenten - mit bedacht wurden. Bisher bestand die Altersbestimmung vor allem darin, die Zahl der genetischen Veränderungen, die innerhalb eines Ausbruches entstehen, miteinander zu vergleichen und dadurch Rückschlüsse auf den Beginn der Infektion zu ziehen. Diese Methode wurde bisher auch genutzt, um das Alter einer Virusart innerhalb einer Wirtstierart zu schätzen. Die Forscher glauben, ihre Ergebnisse, die aus der Kombination der bisherigen Methode und der geographischen Gegebenheiten resultieren, auch auf andere Viren übertragen zu können. Bei der Untersuchung der Hanta-Viren etwa kam heraus, dass eines über 3700 Jahre, ein anderes über 2500 Jahre alt ist. Das sei laut Saxenhofer zehn- bis hundertmal so alt wie bisher angenommen.

Universität Bern
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16.08.2017Weniger Schlachtschweine ins Ausland verkauft

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 wurden von Januar bis Juni diesen Jahres 1,1 Millionen lebende Schweine weniger aus Deutschland exportiert. Das entspricht etwa einem Prozent. Damit wird eine weitere Abnahme der Exportrate sichtbar. Bereits im Jahr 2016 waren rund 1 Million weniger Schweine und Ferkel als im Vorjahr aus Deutschland ausgeführt wurden. Die meisten Schweine nimmt auch in diesem Jahr Rumänien mit etwa fünf Prozent der Gesamtanzahl ab.

topagrar.de
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15.08.2017Maßnahmen im Falle eines ASP-Ausbruchs bei Wildschweinen

Die Zahl der Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Baltikum, Polen, der Tschechischen Republik und Rumänien nimmt weiter zu und die Tierseuche rückt immer näher an die deutschen Grenzen heran. Daher hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Empfehlungen veröffentlicht, wie im Falle eines Ausbruchs bei Wildschweinen gehandelt werden sollte und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Die Empfehlungen stehen auf der Webseite des FLI zum Download zur Verfügung. Am wichtigsten sind dabei die Einrichtung eines gefährdeten Bezirks und einer Pufferzone sowie die Aufstallung aller Schweine in Freilandhaltung.

Friedrich-Loeffler-Institut
Kategorie: Tierarzt,Landwirt,Tierhalter